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Das Schreiben von Hand - alles andere als einfach.

Das Schreiben von Hand ist ein komplexer Vorgang, bestimmt durch ein umfassendes Zusammenspiel der feingliedrigen Anatomie der Hand und des Gehirns. Dabei profitieren nicht nur Kinder vom Üben der Handschrift, das analoge Schreiben führt zu einem besseren Verständnis des Textes, klareren Gedanken und ein höheres Erinnerungsvermögen.

Der Aufbau der Hand

Die Hände des Menschen sind hochentwickelte Griffapparate. Sie sind über das Handgelenk mit dem Unterarm verbunden. Die lateinische Bezeichnung für die Hand lautet: manus. Sie besteht aus einem Knochengerüst, Muskeln, Bändern, Sehnen und Nerven. Die insgesamt 27 Knochen lassen sich der Handwurzel, der Mittelhand und den Fingern zuordnen. Dieses Gebilde ist sowohl in der Lage, hart zuzugreifen und schwere Lasten zu tragen, als auch die präzisen Bewegungen mit einem Füllfederhalter auszuführen.

Beim Handschreiben wirken mehr als 30 Muskeln, 17 Gelenke und 12 Gehirnareale zusammen. Dabei sind unter anderem die Beugemuskeln beteiligt, auch „Flexoren“ genannt. Dazu kommen die beiden Strecker-Muskeln, die „Extensoren“. Daumen und Zeigefinger halten den Kugelschreiber. Beim Schreibvorgang setzt die Hand jedoch so gut wie jeden Muskel ein, auch die anderen Finger sind dabei nicht still. Welche genau, das hängt von der Griffart, des jeweiligen Buchstabens und der Schrift ab.

Wie wir schreiben lernen

Das händische Schreiben setzt einen komplexen, neurologischen Vorgang in Kraft. Die motorische Tätigkeit des Zeichnens der Buchstaben bildet diese im Kopf des Kindes ab, wodurch sich diese leichter einprägen lassen. Nicht umsonst pochen Pädagogen auf das Erlernen der Handschrift in den Schulen. Es handelt sich nicht nur um eine Kulturtechnik, sondern um ein wichtiges Mittel zum Erlernen von Schrift und Sprache. Die taktil-kinästhetische Erfahrung der Bewegung gehen über die Tiefensensibilität direkt ins Gehirn über.

Die Vorteile der Handschrift

Die Rede ist von der „sensomotirischen Erinnerung“ oder auch dem „kinästhetisches Lernen“. Es entsteht durch den visuellen Aspekt des händischen Schreibens in Verbindung mit dem physischen Kontakt mit Papier und Stift sowie durch die eigene Bewegung. Mehrere Sinne sind daran beteiligt. Das erhöht die Gedächtnisleistung nicht nur hinsichtlich des Erlernens der Schrift und Buchstaben. Handgeschriebenes prägt sich außerdem wesentlich leichter ein, da verschiedene Prozesse und Sinne beteiligt sind. Im Gegensatz dazu behandelt das Gehirn das am Rechner Abgetippte nur oberflächlich und flüchtig. Studien zeigen, dass etwa Studenten sich besser an ihre geschriebenen Notizen erinnern als diejenigen, welche die Vorlesung auf ihr Notebook abtippen.

Auch die Kreativität wird durch das Schreiben per Hand gefördert, da hierbei verschiedene Gehirnareale zusammenarbeiten und gleichzeitig aktiviert werden. Weiterhin erlaubt es ein gründlicheres Denken. Die Finger fliegen nicht nur so über die Tasten, stattdessen verweilen die Gedanken länger beim geschriebenen Text und können auf neue Impulse reagieren.

Das richtige Schreibgerät für ein besseres Gefühl beim Schreiben

Wie wir das Schreibwerkzeug benutzen, hängt nicht nur von der Schrift und den Zeichen ab. Auch das Gerät an sich bestimmt anhand seiner Beschaffenheit darüber, wie gut wir damit umgehen können. Das wiederum wirkt sich positiv auf die Ästhetik der eigenen Schrift und auf das Schreibgefühl aus. Manche Menschen bevorzugen schwere Geräte, andere greifen lieber zu den leichteren Modellen. Eine ergonomische Form sorgt dafür, dass sich das Schreibinstrument gut fassen lässt und angenehm in der Hand liegt.

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