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Die Sache mit dem Wert

Gerade in unserer westlichen Gesellschaft spielt der Begriff „Wert“ eine große Bedeutung. Er begleitet uns den ganzen Tag, denn er ist unweigerlich mit jedem Produkt und jeder Dienstleistung verbunden, die wir tagtäglich konsumieren. Doch so banal die Definition des Wertes sein mag, so einfach ist sie dann doch nicht. Wir versuchen uns in einer tieferen Betrachtung.

Wert, das ist zunächst natürlich unweigerlich mit Geld verbunden. Wert ist das in einem Zahlungsmittel ausgedrückte Äquivalent zu einer Sache oder Dienstleistung. Wir zahlen einen Preis, der von Faktoren wie der Materialwahl, der Stückzahl, der Marke oder der Komplexität im Herstellungsprozess abhängt. Wert, das ist aber auch die Gesamtheit der positiven Eigenschaften, deren ideelle Bedeutung und Wichtigkeit im Verhältnis zu einem bestimmen Maßstab. Werte, das sind die Einstellungen einer Personen zum eigenen Verhalten gegenüber anderen.

Wert und wertvoll

Während der Wert einer Sache in unserem Alltag eine überwiegend monetäre Bedeutung hat, ist der Begriff „wertvoll“ ein wenig komplexer zu betrachten. Wertvoll ist beispielsweise, was aus seltenen Materialien produziert wird, die einer hohen Nachfrage unterliegen. Wert und wertvoll sind eng miteinander verknüpft. Bestes Beispiel hierfür sind Gold, Silber oder Palladium. Diese Sache erfüllt womöglich jedoch einen ähnlichen technischen Nutzen, wie ihr Äquivalent aus Kunststoff. Ein gutes Beispiel hierfür ist sicherlich ein Füllfederhalter, denn es gibt auch funktional gute aus Kunststoffen in einem günstigen Preissegment. Wertvoll ist deshalb auch im emotionalen Kontext zu betrachten, da die Sache als solche zwar monetär günstiger sein kann, die damit verbundenen Emotionen jedoch unbezahlbar sind oder später einmal werden. So haben viele von uns schon den Dachboden entrümpelt und sind zufälligerweise auf augenscheinlich wertlose Gegenstände gestoßen, die uns doch so sehr an unsere Kindheit erinnern und positive Gefühle wecken. Materiell wertlos erscheint uns ein altes Poesiealbum somit emotional wertvoll, weil darin die ersten Freunde unterschrieben haben. Der Wert einer Sache ist demnach überwiegend wirtschaftlich zu betrachten, ob sie uns wertvoll erscheint eher auf der emotionalen Ebene.

Umweltbewusstsein und Wertvorstellung

In Zeiten des Klimawandels verändert sich unsere lang gelebte Vorstellung zu materiellen und emotionalen Werten. Lange Zeit herrschte Verschwendung innerhalb unserer Gesellschaft. Eine Vielzahl an Gegenständen wurde und wird zu geringem monetärem Wert gekauft und schnell wieder entsorgt. Deren Reparatur machte wirtschaftlich betrachtet keinen Sinn, denn der Zugriff auf denselben neuen Artikel war und ist einfach günstiger. Durch den geringen monetären Wert verringert sich aber auch das emotionale Werteempfinden zur Sache. Natürlich: Es gibt Artikel und Leistungen des täglichen Bedarfes, die schlichtweg nicht für die Überdauerung eines ganzen Lebens sinnvoll sind. Doch es scheint ein Wandel einzusetzen: Wir suchen verstärkt nach der "Gesamtheit positiver Eigenschaften", wenn es um die Auswahl von Produkten, Dienstleistungen und gesellschaftlichen Entscheidungen geht.

Wir von Hakador empfinden: Wertvoll ist etwas dann geworden, wenn wir uns um die Sache und Person sorgen. Wenn wir darin investieren, ein Objekt zu erhalten, eine Beziehung zu pflegen, die Gesundheit zu bewahren. Die Sache mit dem Wert ist demnach eine Frage des individuellen Bewusstseins und somit eine individuelle Entscheidung. Mit emotional wertvollen Dingen gehen wir sorgsamer um. Das ist, was uns gefällt.

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