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Warum das Schreiben von Hand von Bedeutung ist

Eigentlich sind im heutigen digitalen Zeitalter Stifte und Schreibgeräte überflüssig. Für kurze Notizen reicht schließlich ein Smart Writing Set, für längere Schreibarbeiten eignet sich das Tablet sehr gut und Briefe lassen sich durch E-Mails schnell und einfach ersetzen. Wozu also noch Füller und Stift?


Aber der Trend geht in eine genau entgegengesetzte Richtung. Zunehmend mehr entsteht das Bedürfnis, wieder mehr von Hand zu schreiben, und dafür gibt es gute Gründe. Brieffreundschaften korrespondieren nicht mehr per E-Mail, sondern per Snail Mail und persönliche verfasste Briefe erreichen eine kaum zuvor gekannte Beliebtheit. Aber was sind die Gründe für dieses Umdenken?

Briefe sind wertvolle Unikate


Kein handgeschriebener Text und kein Brief gleicht dem anderen. Es sind allesamt Unikate und das macht sie unverwechselbar. Auch wenn manche Handschrift sich nicht gerade durch gestalterische Schönheit auszeichnet, kommt dem Schreiben von Hand allein durch das Prädikat „Einmaligkeit“ in unseren digitalen Zeiten ein großer Wert zu. Denn das tausendfache Vervielfältigen von am PC geschriebenen Texten ist kein Problem, einen anschaulichen Brief zu schreiben dagegen kostet bereits einige Mühe. Und Zeit - Zeit, die wir demjenigen schenken, den wir anschreiben. Was gibt es in unserer heutigen schnelllebigen Zeit für einen größeren Sympathiebeweis, als Zeit in einen Brief zu investieren. Schließlich haben wir in dieser Zeit den Fokus völlig auf den Adressat gerichtet und ihm damit diese wertvolle Zeit geschenkt.

Unser Gehirn denkt mit unserer Hand


Man weiß heute, dass das Schreiben von Hand viele Vorteile mit sich bringt. So wird beispielsweise die Feinmotorik aktiviert und damit auch die Hirnregionen, die für Sprache und Erinnerung zuständig sind. Die meisten Erwachsenen und so ziemlich alle Schulkinder schreiben täglich mit der Hand. Und hierbei wird ihre Merkfähigkeit nachweislich verbessert. Informationen lassen sich besser abspeichern, wenn sie mit den Schreibbewegungen verknüpft werden, und auch das Kontrollieren des Textes, das beim manuellen Schreiben intensiver vorgenommen wird, wirkt sich positiv auf Wahrnehmung und Speicherung des Inhalts aus.
Wichtig ist allerdings, hierfür die Ergonomie hochwertiger Schreibgeräte zu nutzen. Füllfederhalter von TIBALDI erfüllen diesen Anspruch und verkörpern darüber höchste Exzellenz und Einzigartigkeit.

Schreiben mit der Hand geschieht bewusster


Sich beim Verfassen von Texten am PC zu verschreiben, kostet kaum Mühe bei der Korrektur. Und hinterher bleibt auch nichts zurück, was vermuten ließe, dass beim Erstellen des Schriftstücks Korrekturen nötig waren. Anders bei handgeschriebenen Briefen. Sich hierbei zu irren, verursacht beim Korrigieren viel Mühe und ist hinterher auch kaum zu übersehen. Die Folge davon ist, dass wir uns – vielleicht unbewusst – beim Verfassen von handgeschriebenen Texten sorgfältiger überlegen, was wir schreiben. Die Worte werden viel bewusster gewählt und an Formulierungen wird geschliffen und gefeilt. Und dieses Konzentrieren auf den Inhalt hat weitere Vorteile, denn es gelingt mit der Hand besser, bildhafter zu schreiben. Dies zeigt eine Studie aus Washington, die händisch aufgeschriebene Geschichten gegenüber den am Computer getippten als fantasiereicher bewertet. Hier wirkt - gemäß dieser Studie - der Stift als eine Art Verlängerung des Gehirns und sorgt für ein kreativeres Ergebnis. Sicherlich ist dies ein Grund dafür, warum auch heute noch viele Autoren ihre Texte zunächst mit dem Stift aufschreiben.

Schreibkultur und Persönlichkeit


Die Älteren werden sich erinnern: Vor einigen Jahrzehnten noch war Schönschreiben ein Schulfach. Hier wurde das Anfertigen eines schönen und ansprechenden Schriftbilds trainiert. Diesem wurde große Bedeutung zugemessen, denn die Handschrift galt schon seit jeher als Ausdruck unserer Persönlichkeit. Dies hat mit einer langen Tradition der Schreibkultur zu tun, die heute wieder aufblüht. Ein von Hand verfasster Brief zählt im digitalen Zeitalter zunehmend mehr, und dies völlig zurecht. Aber die Schrift verändert sich im Lauf eines Lebens. Dies wird jeder bestätigen, der einmal nachschaut, in welchen Schreibstil er vor Jahren seinen Führerschein unterzeichnet hat. Ist dies noch die Schrift, mit der man heute schreibt oder hat die möglicherweise lange, dazwischen liegende Zeitspanne das Schriftbild nicht doch erheblich verändert?
Die Lust am Schreiben ist also längst wieder erwacht. Und sie wirkt sich umso stärker aus, je angenehmer der Schreibvorgang ist. Auch hier sei wieder auf die Füller von TIBALDI hingewiesen, die das Schreiben aufgrund ihrer Originalität und präzisen Fertigung und Funktion zu einem großen Vergnügen machen.